Die DBS wird offizielle Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Ralf Möller wird Pate

 

 

(Ba) Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist ein bundesweites, u.a. vom Bundesministerium für Familie, der Bundeszentrale für politische Bildung und der GEW unterstütztes Projekt von und für Schüler/ -innen. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 2.000 Schulen an, seit Montag dem 05. Dezember 2017 auch die DBS, die alle nötigen Vorgaben dafür erfüllt.

Um diese Auszeichnung zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein: Mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in der Schule lernen und arbeiten (Schüler, Lehrer und technisches Personal) verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, sich gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen. Zudem muss die Schule einen Paten für dieses Projekt haben. (www.schule-ohne-rassismus.org)

Diesen Paten hat die DBS mit dem bekannten ehem. Bodybuilding-Weltmeister und Hollywood-Darsteller Ralf Möller gefunden. Der gebürtige Recklinghäuser, bekannt aus vielen Actionfilmen wie z.B. Cyborg, Universal Soldier, Gladiator oder The Tourist war bei der offiziellen Preisverleihung in der Aula unserer Schule sehr zur Freude der Schüler anwesend.

Ohne Allüren und ganz bodenständig erzählte er von seiner Zeit als Ausländer in den USA und wie ihm geholfen wurde, die Sprache und die kulturellen Eigenheiten seiner Wahlheimat vor über 20 Jahren kennenzulernen. Er möchte, dass Menschen ohne Vorurteile und mit Respekt aufeinander zugehen und sich sowohl für ihre eigenen Ideen, aber auch für den hilfsbedürftigen Anderen einsetzen. „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst“, zitierte er den ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy. Geduldig erfüllte er viele Autogrammwünsche, ließ sich für Selfies ablichten und gab der anwesenden Presse (u.a. RTL) ein Interview.